Freitag, 25. Mai 2018

Haselnuss
im Kölner Balkonien
(Bild: eigen - 24. Mai 2018)

Haselnuss

Haselnuss

 

Haselnuss

Eine harte Nuss knacken, könnte in diesem Sommer oder Herbst eine schöne Aufgabe für mich werden, wenn die Haselnüsse reif sind.

Diese wächst in dem BalkonKasten in meinem Büro. Für einen Tiroler Nusskuchen wird es aber leider noch nicht reichen.

Der Marktwert von 200 g Haselnüssen liegt derzeit so ab 2,79€. Schön waren die Zeiten, als sie noch 0,79€ gekostet haben.
Das ist gar nicht so lange her.

Und in Wikipedia steht:

Die Gemeine Hasel (Corylus avellana), auch Haselstrauch oder Haselnussstrauch genannt, ist eine PflanzenBirkengewächse (Betulaceae). Sie ist ein meist rund fünf Meter hoch werdender sommergrüner Strauch, der in Europa und Kleinasien heimisch und in Mitteleuropa sehr häufig ist. Bekannt ist sie für ihre essbaren, seit Jahrtausenden vom Menschen genutzten Früchte, die Haselnüsse. Der Großteil der im Handel erhältlichen Haselnüsse stammt jedoch von der nahe verwandten Lambertshasel (Corylus maxima).

Das Art-Epitheton avellana bezieht sich auf die antike italienische Stadt Abella, heute Avella, in der heutigen Provinz Avellino in Kampanien nahe dem Vesuv. Die Region ist für ihren Haselnussanbau schon seit dem Altertum bekannt.

 

Freitag, 25. Mai 2018

Fahrscheinloser Tag der KVB am 03.06.2018 in Köln -

Zukunftsfahren steht für ein besseres Köln. Das Video "Smart City Cologne" zeigt, wie greifbar die Zukunft 2025 sein kann.

Durch die Nutzung des Verkehrsmixes bestehend aus Bahn, Bus, Rad und Carsharing reduzieren Sie bereits heute CO2- und

Fahrscheinlos
Zukunftsfahren
(Bild: KVB-Anzeige 2018)

KVB Anzeige

Stickoxidwerte. Apps und moderne Ticketing-Systeme bieten Ihnen einen einfachen Einstieg, um die Angebote nutzen zu können. Dieses Zusammenspiel zwischen attraktiven Verkehrsmitteln und innovativer Technik wird auch in den kommenden Jahren erweitert und ausgebaut. Erleben Sie die Entwicklung "Zukunftsfahren" mit.

Am 03.06.2018 findet deshalb der Fahrscheinloser Tag der KVB statt. An diesem können Sie die Nutzung des KVB-Verkehrsmixes bestehend aus Bus, Bahn und dem KVB-Rad kostenfrei testen.

Höchste Zeit wieder etwas über das Wetter zu schreiben.

Wir hatten fast 4 Wochen ununterbrochen Sonnenschein und Trockenheit. Demnach hat der Frühling entsprechend mild und angenehm begonnen.

Blühendes
Nahender Regen
Äußerer Grüngürtel
Köln (22. April 2018)

Am vergangenen Sonntag war dann Schluss. Der 22. April 2018 war der Beginn der Regenzeit in Köln und Regen ist nun die nächsten 6 Wochen vorhergesagt.

Donnerstag, der 24. Mai 2018

Pilotstrecke für den Radverkehr auf den Ringen

Die Stadt Köln gibt bekannt:

Die Stadt Köln hat am 22. Mai 2018 damit begonnen, einen Teilabschnitt des Habsburgerrings und des Hohenstaufenrings im Stadtteil Köln-Neustadt/Süd radverkehrsfreundlich umzugestalten. Zwischen Zülpicher Platz und Lindenstraße wird – zunächst als Pilotprojekt – in beiden Richtungen jeweils eine Autospur in einen zweieinhalb Meter breiten Radfahrstreifen umgewandelt. Dieser rund 450 Meter lange Abschnitt wurde von der Stadt gemeinsam mit der Initiative "#RingFrei" und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) ausgewählt.

 

Immer dem Himmel nahe,
Fahrradfahrer in Köln
(Bild: eigen - 24. Mai 2018)

Fahrradfahren in Köln

Für die Einrichtung der Pilotstrecke wird eine Erneuerung der Ampelanlagen an den Kreuzungen Lindenstraße/Schafenstraße und Beethovenstraße/Schaevenstraße erforderlich. Zu den aufwändigen Arbeiten gehört es zunächst, einige Steuergeräte, Signalmaste, Signalgeber, Kabeltrassen und Verkabelungen auszutauschen. Außerdem werden die Anlagen mit taktiler und akustischer Signalisierung für Blinde und Sehbehinderte sowie mit neuen Signalprogrammen ausgestattet, die die Tempobeschränkung auf 30 Stundenkilometer berücksichtigen. Auch die Beschilderung muss angepasst und eine neue Fahrbahnmarkierung vorgenommen werden. Die Gesamtkosten für den Umbau betragen rund 580.000 Euro.

Nach Fertigstellung der Pilotstrecke wird die Stadt rund sechs Monate lang beobachten, wie Autofahrer und Radfahrer die veränderte Verkehrsführung und die weiteren Änderungen annehmen. Die Erfahrungen sollen Aufschluss darüber geben, wie künftige Planungen für die Radverkehrsführung im Kernbereich der Ringe aussehen können.

Die Umsetzung der Tempo-30-Bereiche läuft bereits. Mit den Umbauten für die Pilotstrecke wurde am 22. Mai 2018 begonnen. Die Vorbereitungen für die Projekte Ringe Süd und Ringe Nord sollen voraussichtlich im Sommer 2018 starten. Die Verkehrsuntersuchung läuft bereits, mit Ergebnissen ist bis zum Ende 2018 zu rechnen.

Der ganze Artikel ist hier zu finden.

Pilotprojekt Kölner Ringe
(rot markiert),
Teilstück des Fahrradweges
(Bild: eigen/Openstreetmap.org
24. Mai 2018)

Teilstück des Pilotprojekts

 

Ich freue mich als Fahrradfahrer, dass endlich auf den Ringen etwas passiert, nachdem die blöden Steine, mit denen der Fahrradweg dort bepflastert ist, inzwischen bedrohlich instabil sind und man Angst haben muss, dass sie einem beim Fahren auf den Rücken geschleudert werden.

Die Verwaltung der Stadt Köln bewegt sich. Gut! Aber eine 450 m lange Strecke (von 13,5 km), die auf der ehemaligen Fahrbahn der Autos bereitgestellt wird, wird bestenfalls Freizeitfahrer von den bisherigen Wegstrecken anlocken. Fahrradfahrer, die im täglichen Leben das Rad benutzen und es eilig haben, wird ein Auf-und-ab vom bisherigen Niveau auf den Gehwegen auf das Fahrbahnniveau nur nerven (siehe das Teilstück Cäcilien- und Pipinstraße zwischen Neuköllnerstraße und Hohepforte, wo noch immer Fahrradfahrer auf dem alten Radweg fahren, weil der neue schlecht ausgeschildert ist. Auf der Gegenseite ist er sogar teilweise an der Baustelle ganz verschwunden und lediglich erahnbar. Hoffen wir, dass der Anschluss an den bisherigen Fahrradweg ordentlich hergestellt wird und keine Unfallgefahr oder neue Holperkanten erzeugt werden.

 

Sonntag, 22. April 2018

Ein Sonntagsausflug

Mein Sonntagsausflug ging also in den weiteren Grüngürtel von Köln, genauer gesagt zum forstbotanischen Garten nach Rodenkirchen.

Blühendes

Blühendes
Forstbotanischer Garten
Rodenkirchen (April 2018)

Dort stand alles in Blüte und der Gehalt an Duftstoffen in der Luft war gewaltig. Umwerfende Gerüche konkurrierten miteinander um die Gunst ihrer kleinen Helferlein, den Insekten. Die waren dann aber auch zuhauf unterwegs und taten ihre Arbeit. Das Sonnenlicht reflektierte auf dem frischen Grün der Blätter und Gräser. Ein Traum von Frühling umgab uns.

Blühendes

Blühendes
Forstbotanischer Garten
Rodenkirchen (April 2018)

Nun, der Wetterbericht hatte es ja angekündigt. Und pünktlich zum Nachmittag setzte dann ein Gewitter ein, dass man allerdings bereits voraussehen konnte, weil es Regenschleier ziehend von Westen herannahte und sich seinen Weg über Köln bahnte.

Es war eine gute Entscheidung, angesichts der Wassermassen, die auf uns zukamen, die Fahrradtour abzubrechen, eine Abkürzung zu nehmen und den Regen bei einer Tasse Kaffee zu Hause zu verbringen.

Blühendes

Nahender Regen
Äußerer Grüngürtel
Köln (April 2018)

Ich habe neue Zahlen. Das European Pollutant Release and Transfer Register (E-PRTR) veröffentlicht alle zu meldenden Daten über den Verschmutzungseintrag von Anlagen jedweder Art in Luft und Wasser. Das E-PRTR ist eine Abteilung der European Enviroinment Agency. 

Danach habe ich die Kohlekraftwerke der westlichen Kölner Umgebung einmal näher analysiert, wobei ich den Fokus auf den Eintrag von Feinstäuben gelegt habe. Dies ist der sogenannte PM10-Wert. Ansonsten entstehen bei der Verbrennung natürlich noch viel mehr chemische Substanzen, die mehr oder weniger schädlich sind. Der wichtigste dabei ist wohl CO2, zurzeit das Treibhausgas Nummer 1, das Deutschland nicht in den Griff bekommt. Mich interessieren im Moment aber nur mal die Feinstäube.

Hier ein Auszug aus dem Register. Es beschreibt die Braunkohle-Kraftwerksanlage in Eschweiler 2015.


All values are yearly releases.

Releases to air

  Pollutant name Total Accidental Accidental % Method Method used  
Carbon dioxide (CO2) excluding biomass 18100000 t 0 0 % Calculated SSC  
Arsenic and compounds (as As) 67.0 kg 0 0 % Measured NRB  
Cadmium and compounds (as Cd) 26.0 kg 0 0 % Measured NRB  
Chromium and compounds (as Cr) 120 kg 0 0 % Measured NRB  
Copper and compounds (as Cu) 160 kg 0 0 % Measured NRB  
Mercury and compounds (as Hg) 176 kg 0 0 % Measured NRB  
Nickel and compounds (as Ni) 138 kg 0 0 % Measured NRB  
Zinc and compounds (as Zn) 262 kg 0 0 % Measured OTH  
Particulate matter (PM10) 235 t 0 0 % Measured NRB  
Nitrogen oxides (NOx/NO2) 12600 t 0 0 % Measured NRB  
Sulphur oxides (SOx/SO2) 4130 t 0 0 % Measured NRB  
Chlorine and inorganic compounds (as HCl) 62.1 t 0 0 % Measured OTH  
Fluorine and inorganic compounds (as HF) 14.5 t 0 0 % Measured OTH  
Carbon dioxide (CO2) 18300000 t 0 0 % Calculated SSC  
Carbon monoxide (CO) 8190 t 0 0 % Measured NRB  

Releases to water

  Pollutant name Total Accidental Accidental % Method Method used  
Nickel and compounds (as Ni) 36.5 kg 0 0 % Measured CRM  

 

Also wurden im Jahr 2015 in Eschweiler 235t Feinstaub in die Luft geblasen. Das sind pro Tag dann also im Jahresdurchschnitt 0,64383526t pro Tag, also 643,84 kg, wenn man davon ausgeht, dass jeden Tag gleich viel Feinstaub erzeugt wird, also nur Feinstaub, wohlgemerkt. Die Braunkohle-Kraftwerke im Westen von Köln haben danach etwa 1660t im Jahr 2015 - zum Vergleich 1772t in 2010 - in die Luft geblasen. Das sind also 4,54794521t am Tag, was etwa 4548kg entspricht, und das nur im Kölner Westen.

Kraftwerks-Panorama.
Kraftwerks-Panorama
(Oktober 2017)

Warum schaue ich mir die Feinstäube hier so genau an? Nun, weil an Feinstaub mehr als an irgendwelchen anderen Stoffen bzw. Molekülen Luftfeuchtigkeit kondensiert und somit Dunst, Wolken oder sonst für die Sonne undurchdringbare Wasserformen bildet. Außerdem ist mein Thema hier ja das Mikroklima von Köln und seine Einflüsse. Wasserformen wie Wolken, Regen, Nebel und Dunst haben einen wesentlichen Beitrag zu  diesem Mikroklima. Also schaue ich mir auch ihre Entstehung genauer an.

Bei der richtigen Wetterlage kondensiert am Feinstaub, aber auch an Metallverbindungen in der Luft die ebenfalls darin enthaltene Luftfeuchtigkeit. Das Rheinland und die Kölner Bucht haben durch die Anwesenheit des Rheins und seiner vielen Zuflüsse in dieser Region per se eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dazu kommt das atlantische Klima mit ozeanischer Luftfeuchtigkeit. Das bedeutet, dass mit der richtigen Konzentration an Luftpartikel - wie Feinstaub - schnell, d.h. schneller als an anderen Orten, eine trübe, graue wasserreiche Luftmasse entsteht, die von der Sonne tagsüber nicht mehr aufgelöst werden kann, mit der Folge von typischen Inversionswetterlagen.

Wettervergleich - Quelle: Wikipedia, die verschiedene Artikel über die benannten Städte, (hier erfasst 04/2016)
Quelle: Wikipedia, die verschiedene Artikel über die benannten Städte
(hier erfasst 04/2016)

Das erklärt dann auch, warum das Verhältnis von Sonnenstunden und Regenmengen für Köln so negativ ausfällt. Beides reicht aber nicht aus, um die tatsächlichen Bedingungen wieder zu geben. Denn es gibt in diesem Zusammenhang noch einen dritten Faktor, der für das Wetter in der Stadt von Bedeutung ist. Das ist der Bedeckungsgrad, der hier in der Tabelle leider nicht dargestellt ist.

Als nächstes Projekt werde ich versuchen, den Bedeckungsgrad über das Jahr für verschiedene Gebiete Deutschlands darzustellen. Das gibt dann zusammen ein schönes Bild darüber, wie das Mikroklima in der Stadt Köln wirklich ist.

Heute jedenfalls regnet es einmal nicht. Nein, es schneit bei -1°C, was für uns schon etwas Besonderes ist. Aber am Karneval war es ja immer ziemlich frostig, die letzten Jahre. Und übermorgen ist Weiberfastnacht, womit die tollen Tage bis Aschermittwoch beginnen.

Kohle zu verbrennen und daraus Energie zu gewinnen, erzeugt Verbrennungsgase, unter anderem auf der Basis von Kohlenstoff, Stickstoff und Schwefelstoff.

Die neuesten Technologien der Kraftwerkstechnik injizieren diese Verbrennungsprodukte in den Wasserdampf der Kühltürme. Damit werden Teile der gefährlichsten Verbrennungsprodukte mit Wasser gebunden. Es bleibt jedoch ein Anteil ungebunden und die gebundenen Anteile werden damit auch nicht vollständig unschädlich gemacht.

Kraftwerks-Panorama.
Kraftwerks-Panorama
(Oktober 2017)

Kohle als Energielieferant ist eine alte Technik. Sie stammt bereits aus der Steinzeit. Die nachfolgenden Bilder machen sichtbar, dass die Luftverschmutzung enorm ist. Aus dem Dampf der Kühltürme, der sich bei günstigen Bedingungen in der Umgebung auflöst, bleibt eine Fahne von grünlich-gelbem Rauch übrig. Die darin enthaltenen Schadstoffe verbreiten sich  über ein Gebiet, das durch die Hauptwindrichtung bestimmt wird. Im Falle der abgebildeten Kraftwerke ist dies das Gebiet westlich der Kraftwerke, konkret sind das die Ballungszentren Köln, Neuss, Düsseldorf. In diesen Ballungszentren wohnen einigen Millionen Bewohner.

Kraftwerke vor Köln
Kraftwerke vor Köln-Brauweiler
(Oktober 2017)

Bei der richtigen Wetterlage kondensiert an der Verschmutzung in der Luft die ebenfalls darin enthaltene Feuchtigkeit. Das Rheinland und die Kölner Bucht sind Gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit. Das bedeutet, dass dort eine trübe, graue wasserreiche Luftmasse entsteht, die von der Sonne tagsüber nicht mehr aufgelöst werden kann, mit der Folge von typischen Inversionswetterlagen. Nachts sinkt der Dampf dann häufig zu Boden und kondensiert, so dass die Nächte klar sind und  das Gebiet ebenfalls weiter abkühlen.

Für mich steht fest, dass die Energiegewinnung durch fossile Energieträger vermindert und letztendlich vollständig ersetzt werden muss, sollte es bei dem Erzeugungsmodel "Verbrennung" bleiben. Je früher dies geschieht, desto besser. Es muss erste Priorität haben, Energiegewinnung so zu gestalten, dass sie rückstandsfrei erfolgt. Dazu gehören Ressourcen wie Sonne, Wind und Wasser als Energielieferant. Auch über die Grundlastversorgung, Speicherung und Verteilung der Energie muss nachgedacht werden.

Die derzeitigen Techniken sind nicht mehr zeitgemäß. Die Energieerzeuger wollen jedoch ihre alten Techniken ausnutzen, so lange es geht. Diese Techniken stammen noch aus der Zeit der Industriealisierung und sind damit etwa 200 Jahre alt, ein Zeitraum, indem lediglich die Effizienz der Anlagen verbessert werden konnte, nicht aber ihr eigentliches Problem, nämlich die Auflösung von Energiespeichern (durch Verbrennung), die sich über Millionen von Jahren aufgeladen haben. Dies bedeutet keine wirkliche Innovation seit 200 Jahren.

Fossile Energieträger sind natürliche Energiespeicher. Die darin gebundene Energie wird derzeit - bei der Verbrennung - nur zu einem geringen Teil genutzt. Der nicht genutzte Teil wandert bei der Erzeugung, beim Transport und bei der Nutzung in die Umgebung und verschmutzt diese dabei. Es muss also Innovationen bei diesen drei Faktoren geben: Erzeugung, Transport und Nutzung der Energie. 

Morgentlicher Nebel
Morgentlicher Nebel in Köln - Aachener Weiher
(Juni 2016)

Klima

In der deutschsprachigen Wikipedia stand zum Klima in Köln, dass "man schnell den Eindruck gewinnen könne, Köln sei ein Regenloch, aber das sei nicht wahr...". Nun, für mich ist das ein unbestreitbares Faktum.

Im vergangenen Jahr, 22. Mai 2016 - 16. Juni 2016 - ist die Sonne nur kurz hinter schweren, oftmals gewittrigen Wolken hervor gekommen. Dies war aber nur ganz früh am Tag, so zwischen 5:30 und 6:00 Uhr oder am Abend kurz vor dem Dunkelwerden.

Man hatte in der Innenstadt und den Zentrumsnahen Stadtteilen selten Gelegenheit die Sonne überhaupt zu genießen, denn die Feuchtigkeit überall ließ es nicht zu, dass man sich auf eine Parkbank oder gar ins Gras setzen konnte. Ich habe Parkbänke gesehen, die regelrecht in kleinen Seen standen und Sturzbäche, wo früher Wege waren. Die Stadtverwaltung hat Problem, die Wege in Ordnung zu halten, dort wo sie Sand- oder Schotterbelag haben.

Es laufen Keller voll und das Abwassersystem der Straßen fasst die Wassermassen schon lange nicht mehr, die plötzlich aus dem Himmel fallen.

 

Verschmutzungseintrag in den Kölner Luftraum
Verschmutzungseintrag in den Kölner Luftraum
(Juni 2016)

Ob man heute noch erklären muss, dass es eine Verbindung zwischen der Luftqualität und dem (Mikro-)Klima gibt? Luftverschmutzung erzeugt Aufheizung höherer Luftschichten und Kondensation von Feuchtigkeit an den Verschmutzungsbestandteilen. Treibhauseffekt ist die Folge. Dies kann lokal, regional oder Regionen übergreifend der Fall sein.

Zunahme des Bedeckungsgrades und des Regens in einer betroffenen Gegend, vor allem auch in Form von Gewittern sommers wie winters ist die Folge.

Der Verschmutzungseintrag in den Kölner Luftraum ist enorm, betrachtet man die Fahnen der Kraftwerke und industriellen Anlagen in der Umgebung. Aus den Kühltürmen steigen große Massen an Wasser, die mit Abluft aus der Braunkohleverbrennung durchsetzt und/oder vorverschmutzt sind und aus Schornsteinen der Firmen einfach schmutzige Abluft.

Das sind beste Bedingungen für weite Kondensation von Wasserdampf aus Wolken an diesem Verschmutzungseintrag der Betreiber.

Kraftwerke leisten, wie gesagt, wohl einen großen Beitrag, sind aber alles andere als alleine verantwortlich für die schlechte Wetterlage von Köln. Neben den Kraftwerken gibt es noch den Braunkohletageabbau im Westen der Stadt, nahe der Kraftwerke, dessen Feinstaubeintrag in die Kölner Luft wohl noch niemand gemessen hat und weiter Metallkocher, Stahlwerke, Chemie, Raffinerien und einen regen Verkehr um die Stadt herum.

Was das für das Kölner Klima bedeutet kann sich jeder selbst überlegen. Aber es scheint so zu sein, dass Köln tatsächlich auch nicht selbst genug auf sein Klima achtet. Während der Ruhrpott Luftqualitäten von Schwarzwaldkurorten zu erreichen scheint, bleibt in Köln und Umgebung der Smok und man tut sich schwer, eine dauerhafte und permanente Luftqualitätsmessung einzurichten und die Werte auch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Ich habe bisher in Wikipedia noch keine Angaben über Städte in Deutschland gefunden, die  alleine bei Tageslicht und Regenmenge schlechter als Köln abschneiden. Die Daten von Wikipedia basieren auf den Daten des Deutschen Wetterdienstes - DWD.

Wettervergleich - Quelle: Wikipedia, die verschiedene Artikel über die benannten Städte, (hier erfasst 04/2016)
Quelle: Wikipedia, die verschiedene Artikel über die benannten Städte
(hier erfasst 04/2016)

Selbst im DWD Deutschlandvergleich der letzten 18 Monate habe ich keine schlechteren Werte gefunden ...

Gezeigt sind die Sonnenstunden und die Regenmengen. Beides sagt aber nicht genau, wie das Klima in der Stadt empfunden wird. Das würde wohl eher eine Aufzeichnung des Bedeckungsgrades und der Temperatur erreichen.

Plätzchen für alle Tage

Gebäck mit Quark

Nun hat nach Wochen der riesigen und kleineren tropischen Stürme über der Karibik auch Europa sein statistisches tropisches Tief bekommen, das mit dem Namen Orphelia als kleiner Hurrikan vor Europas Westküste nach Norden ziehen soll. Orphelia wurde bereits als Name zweimal früher für mächtigere Hurrikans verwendet, 2005 und 2011, wanderten Orphelias durch die Karibik.

Orphelias vermuteter Pfad
Orphelias vermuteter Pfad"

Einer davon erreichte noch als Wirbelsturm die nördlichen Teile Europas. Die heutige Orphelia geht den direkten Weg und kommt aus Süden nach Europa.

Es wird voraussichtlich ein bisschen windig für die Briten und Iren, aber ansonsten ist nichts zu befürchten, da die Kraft von Orphelia nicht zunehmen, sondern im Gegenteil abnehmen wird. Der Nordatlantik ist eben nicht so warm, wie die Karibik.

Der Wettersatellit zeigt über dem östlichen Atlantik, d.h. westlich von den Kanaren das tropische Tiefdruck-Szenario, das zurzeit in Richtung Osten zieht. Die NOAA (National Oceanic And Atmospheric Administration), das US-amerikanische Hurrican-Center, hat eine nördliche Kursaufnahme für die kommenden Tage vorhergesagt. 

Nachdem es auf dem kühlen Teil des Nordatlantik an Kraft verloren haben wird, wird seine Kraft wohl doch noch ausreichen, bei uns für längere Zeit für schlechtes Wetter zu sorgen. Wetter-technisch gesehen, saugen diese Tiefdruck-Erscheinungen Unmengen an Wasser auf, welches anschließend irgendwo abregnet. Und das ist unabhängig vom Pfad (also ob es westlich, über die Karibik nach Norden zieht und von Neufundland und Island abgelenkt aus Norden in Europa einfällt, wie das meist der Fall ist, oder wie bei Orphelia jetzt, den direkten Weg an der Westküste Europas entlang den Weg über Irland und die britischen Inseln nimmt), irgendwann landet das viele Wasser in Europa, und vermutlich auch in Köln.

Orphelia ist nicht der erste Hurrikan, der Kurs direkt auf Europa nimmt. Hurrikan Vince war 2005 einer der seltenen Hurrikane, die vor den Küsten Südeuropas bzw. Nordafrikas beobachtet wurden. Er war der elfte Hurrikan des Jahres 2005, der als Sturmtief Anfang Oktober 2005 im östlichen Atlantik entstand und die iberische Halbinsel am 11. Oktober als tropischer Sturm erreichte. Von Vince wurden keine größeren Schäden gemeldet, allerdings war er laut Wikipedia einer der ungewöhnlichsten Hurrikane, die jemals im Atlantik registriert wurden. Es sollte sich dabei um den ersten Hurrikan handeln, welcher seit über 160 Jahren die spanische Küste erreichte. Zuletzt sei im Oktober 1842 ein Hurrikan der Kategorie 2 auf die iberische Halbinsel getroffen.

Wie die NOAA allerdings auf ihren Pfad kommt ist, erscheint mir nicht recht klar, da alle historischen Hurrikane mit direktem Kurs auf Europa stets Spanien zum Ziel hatten. Aber warten wir es ab. Die Wassertemperatur beträgt derzeit vor den Kanaren 23°-26°C. Das ist schon sehr gut, um ein tropisches Sturmtief zu erzeugen. Allerdings kommen diese nicht mit den Wassertemperaturen mit, welche Irma oder anderen starke Hurrikane zum Wachsen zur Verfügung standen. Dort lagen die Wassertemperaturen deutlich über 30°C in der Karibik.

Bis der Pfad und die Stärke von Orphelia besser bestimmt werden können, wird es noch etwas dauern. Bis dahin wird uns noch ein goldenes Oktoberwochenende erwarten, das Temperaturen über 20°C im Rheinland und Köln bringen soll.

Ein Vorschlag für ein Menü, dass einfach herzustellen ist, lecker schmeckt und nicht zu schwer ist.

Der Sommer 2017 ist vorbei, die ersten Wirbelstürme sind über die Karibik gezogen und haben ihre Ausläufer über den Atlantik geschickt. Unser prächtiger Sommer hat sich zu einem fiesen Herbst gewandelt. Es ist viel zu früh kalt geworden. In Köln pendelt die Tag-Nacht-Temperatur bei 6-14°C, aber die Kraft der Sonne, wenn sie es mal schafft, durch die dicken wasserreichen Wolken zu dringen, reicht nicht mehr aus, die Luft über 20°C zu erwärmen und so sinkt die Temperatur jede Nacht tiefer. Das ist auch die Vorhersage für die nächsten Wochen.  

Infrared satellite western Europe modifié e interpolé par meteociel.fr
Eine super schöne Satellitenpresentation
von http://www.meteociel.fr unter
http://www.meteociel.fr/observations-meteo/satellite.php"

Der Wettersatellit zeigt über der Nordsee meist große regenreiche Wirbel, die kalte Luft aus dem Norden in unsere Gegend leiten.

Es ist also wettertechnisch nunmehr der Herbst in Europa eingekehrt. Die Bäume beginnen sich zu verfärben und kündigen den Winter an. Die Tage werden kürzer und es ist Zeit sich um einen schönen Platz für einen ausgiebigen Urlaub in einem helleren und wärmeren Gebiet zu kümmern.

Freitag, 25. Mai 2018

Ostrakon

Ostraca sind kleine Notizen, die einer Zettelwirtschaft gleich, von den alten Griechen jeweils als Einzelstücke auf Tonscherben gekritzelt wurden.

Als Ostrakon (griechisch τὸ ὄστρακονTonscherbe“, Plural: Ostraka) werden

Ostrakon
oder Schnipsel
(Bild: Wikipedia 2018)

Ostrakon

Scherben von Tongefäßen, seltener auch Muschelschalen, Eierschalen oder Kalkstein-Scherben bezeichnet.
Als gut verfügbares, handliches Material dienten sie anstelle des teuren Papyrus im gesamten Altertum als Beschreibstoff für Notizen, Schulaufgaben, Abrechnungen, Quittungen und kurze Briefe aller Art. Geschrieben wurde mit Tinte oder der Text wurde eingeritzt. Es sind ganze Archive hiervon gefunden worden (wie zum Beispiel das Nikanor-Archiv). Im antiken Griechenland, insbesondere in Athen, wurden sie auch als Stimmzettel in dem Verfahren des „Scherbengerichts“ (Ostrakismos genannt) verwandt.

Damit bilden sie eine wertvolle Quelle zum Verständnis des antiken Alltagslebens, im letzteren Fall auch für die politische Geschichte.

Hier findest du also meine neusten Projektvorhaben als kurze Notizen, deren Ergebnisse später in "Arbeiten"  veröffentlicht werden sollen.

Wettertechnisch ist momentan wirklich nicht zu meckern. Die Region hat Sommer, nach einem Frühling, der seinen Namen auch verdient hatte. Sonnenstunden über Sonnenstunden sind zusammengekommen und es macht Spaß draußen zu sein, Fahrrad zu fahren, auf dem Rhein zu paddeln, im Park zu liegen, auf der Dachterrasse zu grillen oder die milden Feierabende im Biergarten zu sitzen, nachdem man im Büro den ganzen Tag die Fenster geöffnet haben konnte.

Infrared satellite western Europe modifié e interpolé par meteociel.fr
Eine ältere Satellitenpresentation in schwarz-weiß
von http://www.meteociel.fr unter
http://neige.meteociel.fr

Seit mehr als einer halben Dekade, in der das Wetter in Köln - und ich rede mal nicht von den umliegenden Gemeinden oder ganz NRW - quasi ohne Sonne auskam, ist dieses Jahr Besserung eingetreten. Vielleicht hat sich die Hauptwindrichtung etwas gedreht, das kann schon eine Menge bewirken. Hoffentlich bleibt es ein bisschen länger so.

Wer hat's erfunden: Die Bayern natürlich. Und bayerischer geht es auch kaum, wenn Bier in die Mischung kommt. Für Kinder sollte das dann alkoholfrei sein.

Haselnüsse sind in den letzten zehn Jahren teuer geworden, was wohl in erster Linie am Dollar-Kurs lag. Der deutsche Handel wird die Preise aber nicht mehr senken, wenn der Dollar-Kurs sich erholt. Trotzdem hier mal ein Haselnuss-Rezept:

Genau ein Jahr ist es her, dass ich hier einen Artikel über den schlimmen Zustand der "Allee für Menschenrechte" im Kölner Park der Menschenrechte geschrieben habe. Und heute, auf meinem Weg zur Arbeit, wird meine Aufmerksamkeit Park der Menschenrechte von Baustellenabsperrungen an der Universitätsstraße vor dem Park der Menschenrechte erregt. Es scheint sich etwas zu tun, in Köln. Und das ist schön.

Brot zu backen, ist relativ einfach, jedenfalls im Vergleich zu anderen Teig-Produkten.

(Dieser Artikel ist bereits durch den Artikel ergänzt. Es tut sich etwas in Köln. Und, das ist schön.)

Um die Menschenrechten steht es zurzeit nicht besonders gut. Es ist vielleicht nur Zufall, aber irgendwie scheint mir der Park der Menschenrechte in Köln Park der Menschenrechte - Kölnund besonders die Allee für Menschenrechte darin für deren Zustand kennzeichnend zu sein, denn ihnen geht es ähnlich schlecht.

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Es freut mich, dass du dir die Mühe machst, dich hier umzuschauen. Dieser Blog ist eine Plattform für mich, Bilder und Geschichten mit meiner Familie und meinen Freunden zu teilen. Gleichzeitig möchte ich damit einen Platz im Internet schaffen, auf dem du sehen kannst, womit ich mich beschäftige. Allerdings findest du hier sicher nicht alle meine Aktivitäten, sondern wirklich nur das, was mir wert ist, zu veröffentlichen.Insofern ist es lückenhaft und unvollständig, wie so Vieles im Leben.

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